FABRIK Stiftung
Die FABRIK hat 1971 mit ihrer Arbeit als Kultur- und Kommunikationszentrum im Arbeiterstadtteil Altona/Ottensen begonnen. Kultur zum Mitmachen war ihr Ziel, Kultur sollte greifbar und begreifbar gemacht, Bewohner des Stadtteils und ihre Kinder sollten zu ihrer eigenen Kreativität angeregt und kulturelle Vielfalt sollte ihnen vermittelt und verständlich gemacht werden.
Die FABRIK wurde mit ihrem Anspruch und ihrem neuen Kulturverständnis sowie dessen Vermittlung, das beispielhaft in seiner Umsetzung war, 1973 von der Bundesregierung in Bonn als Modell ausgezeichnet und war in den folgenden Jahren richtungsweisend für ganz Deutschland.
Zu ihrem 35jährigen Jubiläum im Sommer 2006 wandelte sich die FABRIK in die FABRIK Stiftung. Eine Reihe von Veränderungen in Politik und Gesellschaft und die ständigen Streichungen der Subventionen der Stadt für die Kulturarbeit der FABRIK machten diesen Schritt notwendig. Die Gründung der gemeinnützigen FABRIK Stiftung sichert und fördert das vielschichtige kulturelle Angebot , aber vor allem die kostenfreie stadtteilbezogene Kinder- und Jugendarbeit für die Zukunft und entwickelt den Erfordernissen gemäß neue Aktivitäten und Projekte.
Natürlich sind die abendlichen Veranstaltungen in der FABRIK das, woran man zuerst denkt, wenn man als Außenstehender von der FABRIK spricht. Über sechs Millionen Menschen mehrerer Generationen haben seit ihrer Gründung die FABRIK besucht. Viele der heutigen Besucher waren schon als Kinder in der FABRIK.
Musik, Theater, Aktion und Kunst, Kreativität als Glücksgefühl, als sozial-kultureller Integrationsfaktor, als Ideengenerator und spielerische Gestaltungskraft finden sich aber nicht nur im kulturellen Abendprogramm wieder, sondern vor allem auch am Tage, in der stadtteilbezogenen Arbeit, in der offenen Kinder- und Jugendarbeit und in den Werkstätten. Die Zahl der wissbegierigen. spielbegeisterten, aber auch bedürftigen Kinder und Jugendlichen wächst. Darauf muss die FABRIK reagieren und ihre Arbeit weiterentwickeln.
Die wachsenden Anforderungen machen es für die FABRIK unumgänglich, sich neue Räume zu erschließen. Ein geplanter Anbau soll Platz schaffen für die kleinen, vielschichtigen Veranstaltungen, ob Theater, Musik, Lesungen, Vorträge oder auch Werkstattdarbietungen, die es zu fördern gilt. Zusätzliche Arbeitsräume dienen der künstlerischen Profilierung der kulturellen und ästhetischen Bildungsangebote für Kinder, Jugendliche und ältere Menschen - mit Auftritten in der FABRIK. Der Förderung experimenteller Kulturveranstaltungen wie Musik, Theater und Film, Lesungen und Diskussionen und der Nachwuchsförderung wollen wir im Anbau den ihr angemessenen Platz in der FABRIK geben.
Unsere neuen Ziele entwickeln wir im Verbund mit Schulen und Initiativen aus dem Stadtteil und in intensiver Anbindung an die europäische Kooperative. Stiftung und Stifter, Spenden und Spender können helfen, diese neuen Ziele auf den Weg zu bringen.
Die FABRIK lebt von ihren Sympathisanten.
Bekennende Sympathisanten, engagierte Förderer und Freunde hatte die FABRIK schon immer. Als FABRIK Stiftung hat sie jetzt die Möglichkeit, dieses Spektrum um Stifter und Spender zu erweitern und die Projekte umzusetzen, um den nach wie vor aktuellen Anspruch, Kultur für alle zu vermitteln, weiterzuführen.
Die FABRIK hofft auf Sie.
Wir würden uns freuen, wenn Sie in der Realisierungsphase der FABRIK Stiftung dabei sind. Die FABRIK ist für die auftretenden Künstler und Künstlerinnen wie für die großen und kleinen Besucher etwas Einmaliges mit einer einmaligen, inspirierenden Atmosphäre. Einrichtungen, denen das Konzept der FABRIK als Vorbild dient, gibt es mittlerweile in vielen Städten in ganz Deutschland - in ihrer unverwechselbaren Form jedoch nur einmal: in Hamburg im Stadtteil Ottensen.
Stiftung und Stifter, Spenden und Spender, Sympathie und Sympathisanten können dazu beitragen, dass die FABRIK auch in Zukunft ihren Ruf als spartenübergreifende Kulturinstitution und beispielhaftes Kommunikationszentrum in die Wett hinaus trägt.
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